Das Rezept für ein perfektes Männerwochenende

Etwas Inspiration für dein nächstes Männer-Wochenende – wir kochten nach diesem Rezept unser Männer-Wochenende und kehrten danach zufrieden und gesättigt nach Hause zurück.

Die Zutaten

2 Tage Natur, Berge & Seen
6 Pässe
650 Kilometer Fahrspass
1 alpines Luxushotel
1 Essen beim Argentinier
1 Kaffeepause im Ticino
2 grosse Feierabendbier in Gstaad
… und eine nicht genannte Anzahl Flaschen feinsten Malbecs

1 | Getting started

Zu Beginn sollte man sanft und ruhig in den Tag starten. Zu viel Hektik am Morgen verdirbt das Gericht. Dazu geeignet: der Lukmanierpass. Die leicht geschwungenen Kurven und die Schönheit des wenig besiedelten Val Medels lösen morgendliche Glücksgefühle aus.

2 | Eine Prise Italianità hinzufügen

Nach dem Lukmanierpass zieht einen der Lago Maggiore magisch an. Der perfekte Ort für einen belebenden Espresso und eine Pause mit Sicht über den See bietet uns das Hotel Eden Roc in Ascona (eine bessere Lage gibts hier nicht – versprochen!)

3 | Den Ofen vorheizen

Die Tagestemperatur steigt. Die Sonne strahlt mit unserem Lächeln im Gesicht um die Wette. Die Motoren laufen heiss. Centovalli. Simplon. Rhonetal. Col du Pillon. Gstaad.

4 | Schälen und abkühlen

Raus aus den Motorradkleidern. Eine kühle Erfrischung wartet.

5 | Das Fleisch bearbeiten

Ein veganes Männerwochenende. Gibt es sowas? Nicht für uns. Ein Grund weshalb wir für ein Motorrad-Wochenende das Park Gstaad empfehlen, ist das zum Hotel gehörende Restaurant Chubut. Agustin Brañas, der Chef des Hauses, reist jeweils für die Saisons aus seiner Heimat Argentinien an und tischt authentische, schnörkellose Gerichte von hoher Qualität auf. Ein Traum: die Ceviche zur Vorspeise. Und die Malbecs …

Danach noch eine Zigarre in der Lounge, dazu einen Vieille Prune, und ein Abend voller tiefgründiger Männergespräche findet (leider, leider) sein Ende.

6 | Über Nacht ruhen lassen

Gstaad verfügt über fünf 5-Sterne-Hotels. Das Park Gstaad hebt sich durch Authenzität und ein schickes alpines Interieur ab. 2010 erhielt das älteste der Gstaader Hotels anlässlich seines 100-jährigen Bestehens eine Komplettrenovation – bei den Materialien setzte man auf Naturmaterialien, auf heimische Föhre, Steine und Leder. Ja, das Interieur hat was archaisches, männliches. Versnobt? Mitnichten. Eher freundschaftlich und unkompliziert, aber mit Tradition und Klasse. Die Zimmer sind grosszügig und «heimelig» wie eine Alphütte (zugegeben: eine ziemlich komfortable Alphütte.)

Park Gstaad

Wispilenstrasse 29
3780 Gstaad
Schweiz

parkgstaad.ch

7 | Gut würzen und kosten

Obwohl das Wochenende bereits nach einem Tag und einem genussreichen Abend beinahe perfekt ist, fügen wir am zweiten Tag noch etwas Würze hinzu: eine Fahrt entlang dem Thuner- und Brienzersee, sowie drei Pässe. Grimsel. Furka. Oberalp.