Bern. Hauptstadt der Schweiz, UNESCO Weltkulturerbe, Wohnsitz von Albert Einstein, Heimatstadt des Malers Paul Klee… Das klingt nach einer Stadt mit Weltformat. Dennoch steht Bern auf dem Reiseprogramm vieler Schweiz-Touristen meist hinter Luzern, Genf oder Zürich. Ähnlich geht es wohl auch vielen Schweizerinnen und Schweizern, die nicht in der Region Bern wohnen: „Mr kennt’s eifach nit so.“ Globesession hat die Stadt per Velo erkundet, im Traditionshotel Schweizerhof übernachtet und viele Gründe entdeckt, Bern ganz vorne auf die Liste der Schweizer Hotspots zu setzen.

Um die Stadt zu erkunden, haben wir uns fahrbare Unterstützung besorgt: die eCruiser von YouMo.

Das Schweizer Unternehmen YouMo produziert die hippe Variante von eBikes – sogenannte eCruiser. In aufrechter, entspannter Sitzposition cruist es sich auf den stylischen Fahrzeugen ganz hervorragend. Doch auch an „Pfupf“ fehlt es nicht: Der Motor stark, die Beschleunigung beeindruckend. Kein Wunder, YouMo setzt auf hochwertige Technik und Swissness: Die Bikes werden in der Schweiz montiert und die wichtigsten Teile stammen von hiesigen Herstellern.

3 verschiedene Fahrzeugklassen bietet der Produktekatalog von YouMo. Je nach Kundenpräferenz können Komponenten-, Zubehör- und Design selbst gewählt werden. Verkauft werden die Fahrzeuge über den Webshop oder bei einem ihrer Fachhändler. Wer zuerst einmal Probe fahren möchte – kein Problem, YouMo bringt das gewünschte Bike auf Bestellung vorbei!

Nun aber zu unserer Probefahrt: Wir starten im Herzen von Bern, gleich beim Bahnhof. Es geht durchs Monbijou- und das Kirchenfeldquartier. Von hier geht es in flotter Fahrt bergab an die Ufer der türkisfarbenen Aare. Wir folgen ihr Richtung Dählhölzli. In diesem Naherholungsgebiet liegt der Berner Zoo Tierpark Dählhölzli. Eröffnet in den Dreissigerjahren liegt der Schwerpunkt des Parks auch heute noch bei einheimischen und europäischen Wildtieren. Besonders Familien zieht es bei schönem Wetter in Scharen hier her.

Kurz darauf wenden wir unsere Bikes. So gelangen wir nach wenigen Minuten ans Marzili. Das „schönste Flussbad der Welt“, so die Berner, lockt jeden Sommer unzählige Gäste an die Aare mit schönstem Blick aufs Bundeshaus. Neben allem, was eine Badi an Infrastruktur bietet (übrigens kostenlos!), ist das Highlight des Marzili definitiv der „Aareschwumm“: Zu Fuss flussaufwärts Richtung Eichholz, um sich danach in der Aare zurück ins Marzili treiben zu lassen.

In unmittelbarer Nähe befindet sich eine weitere Berner Berühmtheit: die Gelateria di Berna. Seit 7 Jahren verwöhnt der Familienbetrieb die Hauptstadt mit seinen Gelati. Hergestellt mit Bio-Milch und möglichst mit lokalen Zutaten gibt es hier neben den Klassikern auch spannende Kreationen wie Himbeer-Ingwer oder Aprikose-Rosmarin. Vor dem Genuss ist jedoch Geduld gefragt, denn die Warteschlange zur Theke zieht sich schon auch mal durch das halbe Quartier.

Nach einer Stärkung mit feiner Glace cruisen wir gemütlich durch das Mattequartier. Berns ältester Stadtteil liegt traumhaft innerhalb der Aareschlaufe und ist beinah ein Dorf für sich. Sogar eine eigene Sprache entstand hier: die Geheimsprache „Mattenenglisch“ wird jedoch bis auf einzelne Begriffe nicht mehr gesprochen.

Wir überqueren die Untertorbrücke und dann sind wir zum ersten Mal richtig froh über das „E“ in unseren Bikes, denn nun geht es bergan in den Rosengarten. Der Park bietet eine einmalige Aussicht über die gesamte Altstadt und die Aare. Neben einem exzellenten Restaurant und einem grossen Kinderspielplatz gibt es hier 220 verschiedene Rosensorten und einen herrlichen Seerosenteich.

Nach einigen Erinnerungsfotos geht es wieder talwärts. Vorbei am BärenPark, wo sich in einer 6000m2 grossen Anlage drei von Berns Wappentieren tummeln, gelangen wir in die Altstadt mit ihren Figurenbrunnen, den Laubengängen und dem spätgotischen Münster. Unterwegs bewundern wir ausserdem das wohl meistfotografierte Sujet Berns, die Zytglogge. Ein paar hundert Meter weiter gelangen wir zum Bundeshaus. Hier sitzt seit 1902 die Schweizer Regierung. Auf dem zugehörigen Bundesplatz ist stets etwas los, ob Staatsempfänge, Märkte oder Sportveranstaltungen. Bei sommerlichen Temperaturen ist das Wasserspiel das Highlight – insbesondere natürlich für Kinder.

In nächster Nähe zum Bundeshaus liegt das Hotel Schweizerhof und damit das Ende unserer YouMo-Tour. Schweren Herzens verabschieden wir uns von unseren stylischen Flitzern und kehren zurück in unser Hotel. Was es seinen Gästen an Annehmlichkeiten und Services bietet, möchten wir euch nicht vorenthalten.

Schweizerhof Hotel & SPA

Tradition trifft Moderne

Mit seiner 150-jährigen Geschichte ist das Hotel Schweizerhof das traditionsreichste Hotel der Stadt. Betagt ja, verstaubt – keineswegs! Nach umfassenden Renovations- und Umbauarbeiten wurde der Schweizerhof vor 6 Jahren neu eröffnet und hat es geschafft, Tradition und Moderne zusammenzuführen.
Im ganzen Haus erwarten den Gast sowohl klassische Elemente, wie pompöse Kronleuchter, als auch moderne Kunst von Paul Klee. So sind wir angenehm überrascht, als wir die Lobby betreten und ein sehr stylisches, zeitgemässes Hotel antreffen, das wir unter dem eher traditionell anmutenden Namen „Schweizerhof“ nicht vermutet hätten.

Mit allen Sinnen geniessen

Auch die Lobby-Lounge-Bar, wo sich Hotelgäste und externe Besucher auf einen Drink oder einen Imbiss treffen, möchte mit ihrem Angebot und Design die Hemmschwelle vor dem Betreten eines Luxushotels abbauen – hier soll sich nicht nur die Schickeria treffen. Nicht zuletzt deshalb wurde „Five to Nine“ ins Leben gerufen: eine neue Interpretation des Feierabendbiers die jeweils donnerstagabends mit feinen Cocktails und Live DJ in die Hotelbar lockt.

Gleich neben der Bar befindet sich die gediegene Cigar Lounge, die mit einem begehbaren Humidor, Cheminée und luxuriösem Interieur beeindruckt.

Luxuriös sind auch die 99 Zimmer und Suiten des Schweizerhofs. Sie verteilen sich über fünf Etagen und bieten allen Komfort, den man in einem 5-Sterne-Haus erwartet. Vorwiegend und in Erdtönen gehalten und mit eleganten, eher zurückhaltenden Möbel, sind die Zimmer gemütlich und modern zugleich.

Auch für Entspannung ist im Schweizerhof gesorgt: ein Pool mit mehreren Sprudelfunktionen, eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ein Gym warten hier auf Hotel- und Tagesgäste. Das SPA bietet ausserdem ein beeindruckendes Angebot an Schönheits- und Massagebehandlungen.

Das Hauptrestaurant des Schweizerhofs ist die legendäre Jack’s Brasserie. Diese Berner Institution ist ganz im Stil des Fin-de-Siècle gehalten und serviert französische Brasserie-Küche (14 Gault Millau Punkte). Der Klassiker vom „Jack’s“ ist jedoch das Wienerschnitzel – zur Wahl stehen zwei verschiedene Grössen und diverse Beilagen. Auch Frühstück und Mittagessen werden im täglich geöffneten Restaurant angeboten. Dabei ist auch im „Jack’s“ ein bunt gemischtes Publikum ausdrücklich erwünscht.

Innovative Gastronomie

Der besondere Stolz des Schweizerhofs ist die edle Roof top Bar SKY Terrace mit ihrem 360°-Panorama über die Dächer von Bern. Hier oben experimentiert die Crew des Schweizerhofs besonders gern und versucht, seine Gäste immer wieder mit neuen Angeboten zu überraschen, etwa mit sommerlichem Tischgrill, Sunrise Yoga oder einem Raclette Stübli.

Hotel Schweizerhof Bern & THE SPA, Bahnhofplatz 11, 3001 Bern