Mercedes Museum, Stuttgart – Infos und Impressionen

Ein ganz grosses Highlight bei einem Stuttgart-Besuch ist ein Besuch des Mercedes-Benz Museums. Hier frohlockt und jubelt das Herz der Autoliebhaber. Der Autor wollte das Haus gar nicht mehr verlassen, derart viele interessante Details gibt es zu entdecken und speziell die schicken Sportwägen aus den 1950er Jahren haben es ihm angetan. Das Museum führt einen durch die Geschichte des Unternehmens und ist nicht nur für Autobegeisterte äusserst sehenswert. Wir haben hier einiges an Hintergrundwissen und die wichtigsten Informationen zusammengefasst, die vor einem Besuch des Museums relevant sind.

Die Architektur des Museumsgebäudes

Etwas steht fest: Die Putztruppe, die für die Fensterreinigungen des Mercedes-Benz Museums zuständig ist, wird nie in Routine verfallen, denn keine der 1’800 Fensterscheiben gleicht der Anderen. Es ist ein Detail, sagt aber viel über die Komplexität der Architektur des Museumsgebäudes aus. Ein Museum, das so gebaut wurde, dass Fahrzeuge jeglicher Grösse in das mehrstöckige Gebäude rein- und wieder raus transportiert werden können. Drei Architekturbüros beteiligten sich am Bau, für die elegante Form des Gebäudes zuständig ist das UNStudio von Ben van Berkel und Caroline Bos. Die innere Form gleicht der einer Doppelhelix, damit verdeutlicht der Bau, dass er hier die DNA der Firma Mercedes-Benz enthält: die über 125-jährige Geschichte.

Tipp für Architekturfans Private Architekturführungen sind auf Anfrage möglich. Sie werden durch von Architekten geschulten Museumsguides durchgeführt. mercedes-benz.com/architektur

Was erwartet den Besucher im Mercedes-Museum?

Das moderne Museum, das die Geschichte von Mercedes-Benz auf neun Ebenen erzählt, beeindruckt durch eine wohlkuratierte Sammlung von 160 Fahrzeugen auf 16’500 Quadratmetern Fläche. Diese werden zum einen in chronologischer Art und Weise präsentiert. So fährt man mit dem Lift erst in den obersten Stock und bleibt als erstes vor einem Pferd stehen.

Einem Pferd? Damit zeigt das Museum den Ursprung der Mobilität. Danach kriegt man die ersten Motorfahrzeuge zu sehen und geht Ebene um Ebene weiter in der Zeitreise. Zwischen den Ebenen erzählen Zeitgeschehnisse, was parallel zur Entwicklung in der Automobil-Industrie jeweils auf der Welt vonstatten ging.

Zum anderen widmen sich separate Räume, die sogenannten Mythos- und Collectionsräume, verschiedenen Themen. So zeigt der Raum der «Helfer-Fahrzeuge», zu welchen öffentlichen Zwecken Mercedes-Benz Fahrzeuge eingesetzt wurden. Beispielsweise als Rettungs-, Polizei-, oder Feuerwehrfarzeuge.

Ebenfalls ein Thema, das sich in verschiedenen Räumen wiederholt, sind Busse.

Ein Raum zeigt Mercedes-Benz Fahrzeuge, die von bekannten Persönlichkeiten gefahren wurden. Dabei handelt es sich um die Originalfahrzeuge, die dem Museum zur Verfügung gestellt wurden.

Wieviel Zeit sollte man für einen Besuch einrechnen?

Bei der Grösse des Museums, der Menge an Fahrzeugen und Informationen kommt die Frage auf: Wieviel Zeit sollte man für einen Besuch des Mercedes-Museums einrechnen? Wir empfehlen mindestens zwei Stunden. Wobei dies eher knapp bemessen ist. Idealerweise plant man einen ganzen Vor- oder Nachmittag ein.

Welche Führungen bietet das Mercedes-Museum an?

Das Museum bietet nebst der klassischen verschiedenste thematische Führungen an. Beispielsweise zum Thema Motorsport, zu Nutzfahrzeugen, aber auch zum Verhältnis Frauen und Autos oder eine Sonderführung für Kinder. Ebenfalls möglich ist eine Besichtigung der nahegelegenen Motorenproduktion.

Unserer Meinung nach macht es Sinn, eine Führung zu buchen. Im Anschluss kann man sich frei im Museum bewegen und nochmals die Stockwerke besichtigen, die einem besonders spannend dünkten.

Museumsführungen Alle Informationen zu den verschiedensten Führungen: mercedes-benz.com/de/classic/museum/fuehrungen

Sonderausstellungen und Events

Das Mercedes-Benz Museum ist keines der verstaubten Museen, es lebt. Wechselnde Sonderausstellungen, Social Media Nights und diverse Events sind fester Bestandteil des Museumsleben. Der Event-Kalender zeigt wann, was läuft.

Sonderausstellungen und Events Es lohnt sich vor einem Besuch den Kalender zu konsultieren: mercedes-benz.com/veranstaltungen

Und wenn der Magen knurrt?

Nach einigen Stunden im Museum wird man schonmal hungrig. Das Museum bietet verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten:

Raffinierte Gerichte von Philip Jaeger serviert Bertha’s Restaurant – benannt nach Bertha Benz. Das Restaurant legt Wert auf Regionalität, bezieht die Produkte vorwiegend von nahegelegenen, kleinen landwirtschaftlichen Betrieben. Dabei mischt Jaeger Hiesiges gerne mit französischen oder auch asiatischen Geschmacksnoten. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11.30 Uhr–19.00 Uhr

Auf der Ebene 1 befindet sich das Bistro. Es bietet eine Auswahl an Snacks und Kaffee an. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 09.00 Uhr–18.00 Uhr

Im Deli auf der Ebene 0 gibts zum einen einen Selbstbedienungsbereich mit Sandwiches, frischen Paninis sowie Kuchen und feinen Snacks. Zudem ein täglich wechselndes Mittagsmenü. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 08.30 Uhr–18.00 Uhr

Weitere Informationen

Öffnungszeiten Di bis So von 9 bis 18 Uhr (Kassenschluss 17 Uhr), wichtig: Montags geschlossen.

Eintrittspreise Kinder bis 14 Jahre – kostenfrei, Regulärer Eintritt – 10 Euro, Abendkarte ab 16:30 Uhr – 5 Euro.

Barrierefrei Beim Bau des Museums wurde darauf geachtet, allen einen bestmöglichen Besuch zu ermöglichen. Mehr zur Barrierefreiheit: mercedes-benz.com/barrierrefreiheit

Die Pressereise fand mit Unterstützung des Mercedes-Benz Museum und der Deutschen Zentrale für Tourismus statt.

Weiterführende Infos zum Mercedes-Benz Museum: mercedes-benz.com