Von Kelten, Wäldern und Wellness

Das Saarland ist leicht hügelig, stark bewaldet und erinnert topographisch ein wenig ans Schweizer Jura. Hier treffen wir auf jahrhundertealte keltische Geschichte, auf Deutschlands jüngsten Nationalpark und vor allem: auf ein äusserst traumhaftes Wellnesshotel.

Unterwegs mit dem Ranger

«Das Waldbild veränderte sich in den letzten drei Jahren bereits stark», erzählt uns Peter Keller. Der 51-jährige ist hier im Nationalpark Hunsrück-Hochwald einer von 28 Rangern. Zusammen gestalten sie Deutschlands jüngsten Nationalpark; er besteht zu grössten Teilen aus Buchen und Fichten. In 30 Jahren sollen 75% der Fläche der besonders schützenswerten Waldzone 1A angehören. In dieser 1A-Zone entsteht ein Wald, in den der Mensch nicht mehr eingreifen darf. Er soll sich frei entfalten und unterliegt keinerlei wirtschaftlichen Kriterien mehr. «Bei diesem Prozess entsteht neuer Lebensraum für Tiere», ergänzt Keller.
Als Ranger führt er regelmässig Besucher durch den Nationalpark. Auf Naturwegen gehts durch den Wald. Immer wieder bleibt Keller stehen und erzählt Wissenswertes – erklärt wie in Zukunft Moore renaturisiert werden sollen oder teilt sein Wissen über Pilze, Bäume und Pflanzen. Und dann führt er uns zum «keltischen Wall». Dieser liegt auf einem Hügel, ist auf den ersten Blick nichts weiter als ein riesiger Haufen Steine. Ein gigantischer Haufen Steine, wie uns Keller aufklärt. Hierbei handle es sich um 230’000 Kubikmeter Steine und zur Veranschaulichung sagt er: «Würde man einen Güterzug mit diesen Steinen füllen, hätte er die Länge von hier bis nach München.» Wozu der einst 17 Meter hohe und 2.5 Kilometer lange Wall einst diente, beispielsweise als Schutz für eine Siedlung, ist noch nicht geklärt. Doch die Kelten spielen nicht nur hier im Nationalpark eine wichtige Rolle, wir begegnen ihnen auch im neusten Juwel der Gegend wieder: der Seezeitlodge Hotel & Spa am Bostalsee.

Reisetipp: Die Ranger vom Nationalpark Hunsrück-Hochwald bieten die unterschiedlichsten Touren an. Und sie tun dies für Besucher kostenfrei. nationalpark-hunsrueck-hochwald.de

Ein Traum von einem Wellnesshotel

Im Titel dieses Artikels ist die Rede davon, dass sich das Saarland touristisch stark am entwickeln ist. Davon zeugt der oben erwähnte Nationalpark, aber auch die im letzten Herbst neu eröffnete Seezeitlodge Hotel & Spa am Bostalsee. Und der neue Baumwipfelpfad an der Saarschleife, doch dazu später.

Was gleich beim Betreten der Seezeitlodge auffällt, ist das offene Raumgefühl. Hier gibts Luft zum Atmen. Der Eindruck verfestigt sich während des Aufenthalts. Jegliche Räumlichkeiten sind grosszügig gestaltet. Dabei setzte man auf Pastelltöne, heimische Eiche und nordisches Design. Verleugnete dabei keineswegs die eigenen Wurzeln; und schon sind wir wieder bei den Kelten. Das Leben und die Rituale der Kelten sind in unzähligen Details des Hotels erkennbar. So ziehen sich durch das Restaurant und die Lobby Messinglinien, in deren Linie, exakt genau, zur Sonnenwende die Sonne untergeht. Und jeden Abend brennt ein Feuer in einer Feuerschale auf der Terrasse, so wie es bereits bei den Kelten üblich war. Richtig spektakulär wird es beim 2’000 m2 grossen Wellnessbereich: Ein kleines Keltendorf bildet den Aussensaunabereich. Damit spielt man auch auf mit der Tatsache, dass bereits die Kelten saunierten. Und spätestens wenn man im schicken Ruheraum mit Blick auf den Birkenwald eindöst, ist jeder tiefenentspannt.

Hoteltipp: Ein ganz GROSSER Wellnesshoteltipp, die Seezeitlodge Hotel & Spa am Bostalsee. seezeitlodge-bostalsee.de

Die Saarschleife

Ein Must bei einem Besuch im Saarland ist die Saarschleife. Das war schon immer so. Was seit Juli 2016 neu ist, ist der Baumwipfelpfad, der für prächtige Ausblick über die Saarschleife sorgt. Und auch hier zeigt sich: Das Saarland entwickelt sich touristisch, da passiert was, da wird investiert. Über 4 Millionen soll der Bau des Baumwipfelpfads verschlungen haben.
Der 1.25 Kilometer lange Pfad führt in der Höhe der Baumwipfel durch den Wald und schliesslich zur Aussichtsplattform. Hier oben steht man auf 42 Metern Höhe und blickt übers weite hüglige Land und hat, wie erwähnt, eine wahnsinns Aussicht auf die Saarschleife.

Reisetipp: Ausflug zum Baumwipfelpfad Saarschleife. baumwipfelpfad-saarschleife.de

Die Künstler von Villeroy & Boch

Ebenfalls einen Abstecher wert ist der im provinziellen Mettach gelegene Hauptsitz der international renommierten und seit 1748 für Tischkultur bekannten Firma Villeroy & Boch. Das hauseigene Museum zeigt die Geschichte des Familienbetriebs und stellt zu jeder Epoche ihre Präziosen aus – beispielsweise ein Festtagsgedeck aus dem Jahr 1767. Ebenfalls zur Firma gehört ein Schloss, das inzwischen ein ehrwürdiges Hotel ist.

Reisetipp: Einen Abstecher wert ist die Erlebniswelt von Villeroy & Boch. villeroyboch-group.com

Die Pressereise fand mit Unterstützung der Tourismus Zentrale Saarland und der Deutschen Zentrale für Tourismus statt.

Weiterführende Infos zum Saarland: urlaub.saarland
Weiterführende Infos zu Wellness & Kulinarik in Deutschland: germany.travel/genussmomente