Feine in Italien hergestellte Ledertaschen


Wer viel reist, der schätzt gute Gepäckstücke. Auf einem Dschungeltrekking soll es wasserfest sein, auf einer Motorradtour robust, beim Gebirgstrekking leicht und beim Städtetrip oder dem Besuch eine Hotels: richtig schick. Eine für letzteren Einsatz haben wir gefunden – mehr als das. Die Taschen von Maxwell Scott Bags sind nicht nur schick, sondern auch nachhaltig hergestellt. Dabei legen die Lederhersteller, eine kleines Familienunternehmen aus Italien, Wert auf höchste Qualität. Und die Geschichte dahinter erinnert den ein oder anderen an seine eigene Kindheit.

Kindheitserinnerungen an die Taschen von Italien

William Forshaw war wie viele von uns ein kleiner Junge, der seine alljährlichen Familienferien mit seinen Eltern in Italien verbrachte. Bella Italia – wir liebten es alle. Noch heute sind diese kostbaren Kindheitserinnerungen in uns lebendig. Sie handeln von bunten, feinen Gelati, von salzlosen Brötchen und von umso würzigerer Salami. Von endlos scheinenden Stränden, historischen Städtchen, schicken roten Autos, dem Geruch der Pinienwälder und vor allem: vom Meer. Bei Forshaw kam noch etwas dazu, denn seine Mutter, Jaqueline Forshaw, hatte einen Tick. Nein, keiner der was mit Schuhen zu tun hat. Die Mutter des Engländers war vernarrt in Handtaschen, Aktentaschen, ja in allerlei Taschen aus Leder. Fand sie eine, kaufte sie diese. Es waren unzählige. Und Forshaw beäugte seine Mutter interessiert. Es keimte eine Faszination in ihm.
Was Mutter mit all den Taschen, all ihren Preziosen aus Italien anstellte? Nun sie verkaufte diese zu Hause in England an Freunde und Bekannte. Eigentlich unspektakulär – aber was Mutter da tat, und das ahnte damals noch keiner, war der Grundstein von William Forshaws Zukunft.

Der Werber wird Taschenhersteller

Jahre später, William Forshaw ist inzwischen in der Werbebranche tätig, musse er wieder und wieder an seine Kindheit zurückdenken. An Italien, dieses wunderbare Land. Und an Mutter und ihren Handtaschen-Tick. Er erinnere sich zurück an dieses wohlriechende Leder. An diesen herrlichen Duft, den er als: «einen Duft von gerösteten Kastanien mit einem sehr nussigen, erdigen und süsslich dunklen Schokoladenbouquet», beschreibt. Und er fällt eine Entscheidung.


Durch meine Arbeit in der Werbebranche stellte ich fest, dass viele meiner Kollegen mit richtig verlotterten Aktentaschen – ja sogar Plastiktüten ins Büro kamen, da beschloss ich schickere und erstrebenswertere Businesstaschen zu entwerfen.


Hochwertige Ledertaschen aus Italien

In der Toskana, genauer in Santa Croce, wird Wiliam Forshaw schliesslich fündig. Er trifft Roberto und dessen inzwischen 87-jährigen Vater Orazio, die ihrem Lederhandwerk noch traditionell nachgehen: Sie setzen bis heute auf die natürliche Ledergerbungsmethode. Diese Form der Lederherstellung setzt die Umwelt weniger Belastungen aus und doch wird sie nur noch von knapp zwanzig Prozent der Hersteller angewendet. Hier möchte er seine handgefertigten Taschen mit dem Namen Maxwell Scott Bags herstellen. Denn William Forshaw ist Nachhaltigkeit ein hehres Anliegen. Er möchte nicht, wie viele in der Branche, ein Geheimnis daraus machen, wo er produziert. Sondern stolz auf seine Taschen sein. Und das beginnt nunmal beim Produktionsprozess. Vater und Sohn gerben hier das Leder ausschliesslich mit organischen pflanzlichen Stoffen und färben es mit natürlichen Tanninen, den Farbstoffen des Kastanienbaumes. Das Leder wiederum ist ein Abfallprodukt der Nahrungsmittelindustrie – keine einzige Kuh wird für die Lederproduktion der Taschen gezüchtet.

Genauo wichtig ist ihm, dass die Maxwell Scott Taschen höchsten Qualitätsstandarts standhalten können: «Unsere Fabrik in Italien hat sich der Qualität verschrieben, diese Art der Herstellung würde ich in ganz Asien nicht finden.» Entlang des Arno, nach dem Tiber der bedeutendste Fluss Mittelitaliens – zwischen Florenz und Pisa – finden sich die weltweit besten Lederhersteller. Die Qualität ist derart unbestechlich, dass Forshaw seinen Kunden 25 Jahre Garantie auf sämtliche Maxwell Scott Taschen geben kann.
Doch dass der Engländer zu Hundert Prozent in Italien produziert, hat wahrscheinlich auch einen emotionalen Grund. Es ziehe ihn geschäftlich wie auch persönlich regelmässig in die Toskana und die Abruzzen – die italienische Küche und die Landschaften verzaubern ihn noch heute. Er sagt: «Die Gastfreundschaft und die Grosszügigkeit, die wir in Italien jeweils antreffen, ist unübertroffen.»

Eine Tasche fürs Leben

Eine Maxwell Scott Tasche hat ihren Preis. Und das ist gut so. Denn sie ist kein Wegwerfprodukt von denen wir bereits zur Genüge überflutet werden, sondern ein Schmuckstück, das den Besitzer über Jahrzehnte begleiten soll. Es darf auch beim Kunden Kindheitserinnerungen an Italien, an diese von Unbeschwertheit durchtränkten Sommermonate, wecken. Es sollen nicht nur Taschen, sondern stolze, würdevolle Begleiter sein. Und ja, sie dürfen, egal ob in Shanghai, New York, Zürich oder Berlin, neidische Blicke auf sich ziehen. Denn was mit derart viel Sorgfalt hergestellt wurde, ist kein Produkt, es ist ein Kunstwerk.

Maxwell Scott Bags sind online bestellbar und bereiten einem ein Leben lang Freude: maxwellscottbags.ch