Text Alexandra Friedli
Das Atlantis blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Errichtet zwischen 1968 und 1970 avancierte das Hotel Atlantis schnell zu einer Stil-Ikone und einem Anziehungspunkt für internationale Prominenz. Doch mit den Jahren erlosch der Glanz des Hotels und 2004 meldete der Betreiber Konkurs an. Während fünf Jahren stand das Hotel leer, wurde kurzzeitig besetzt und diente ab 2010 als Studentenunterkunft. Im Jahr 2012 kaufte ein Investor aus Katar das Atlantis. Kurze Zeit später begannen die Bauarbeiten. Das Gebäude wurde vollständig entkernt und aufwendig renoviert. Am 1. Dezember 2015 feierte das Atlantis als „Atlantis by Giardino“ die Neueröffnung.

Der Zusatz „by Giardino“ rührt von seiner neuen Führung: der Giardino Group. Mit dem Atlantis führt die Tessiner Hotel-Gruppe nun das vierte Hotel in der Schweiz. Dazu gehören ausserdem das Hotel Giardino in Ascona, das St. Moritzer Giardino Mountain Hotel, beide ebenfalls 5-Sterne-Superior und das in Minusio gelegene Boutiquehotel Giardino Lago.


Zürich
Atlantis_by_Giardino_LogoHotel Atlantis by Giardino

atlantisbygiardino.ch

Döltschiweg 234
8055 Zürich, Schweiz
Tel: +41 44 456 55 55
E-Mail: welcome@atlantisbygiardino.ch

Urban Retreat in nächster Nähe zur Stadt

Mit dem Atlantis kommt nun ein „Stadthotel“ hinzu. Doch diese Bezeichnung ist nur teilweise richtig: Durch seine Lage, am Rande von Zürich und am Fusse des Uetlibergs, ist das Hotel eine Schnittstelle zwischen Stadt und Land. Genau dies ist auch das Konzept des Hauses: Urban Retreat. Sich in nächster Nähe zur Natur erholen und dennoch den Puls der Stadt spüren.

Entsprechend setzt die Architektur in allen Räumen auf Durchlässigkeit zwischen innen und aussen: Von Rezeption, Restaurants und Spa eröffnen verglaste Türen und Fensterfronten den Blick ins Grüne auf der einen, über die Stadt auf der anderen Seite.

Trotz intensiven Umbauten: Flair und Stil des „alten“ Atlantis sind erhalten geblieben. Dies nicht zuletzt da mehrere Bauelemente unter Denkmalschutz stehen. Zum Beispiel die strahlend weisse Wendeltreppe, die alle vier Etagen verbindet. Aber auch sonst erweist das Atlantis seiner ruhmreichen Vergangenheit Referenz: Viel Marmor, Holz, Leder und die Farben Gelb, Gold und Braun lassen die Siebzigerjahre stilvoll wieder aufleben.

Zeitreise auf Luxus-Niveau

Das Atlantis bietet 95 Zimmer und Suiten. Diese sind extrem grosszügig. Keines ist kleiner als 35 Quadratmeter und fast jedes verfügt über mindestens einen Balkon mit Blick auf die Stadt oder ins Grüne. Ganz im ursprünglichen Design sind die Räume mit Farben und Stücken im Seventies-Stil eingerichtet. Dunkles Parkett, gepolsterte Wände und edler Stein lassen Retroflair aufkommen. Trotzdem: die Zimmer sind edel und top modern. Auch technisch ist alles auf dem neusten Stand: Über Touchpads lassen sich Beleuchtung, Klima und Musik bequem steuern und ein interaktiver Reiseführer in Form eines Tablets liegt in jedem Zimmer bereit.

Die Zimmer sind edel und top modern.

Das mag abgehoben klingen, doch den Gerichten mangelt es nicht an Bodenhaftung.

Exklusive Küche ohne Grenzen

Speisen kann man im Atlantis in zwei exklusiven Restaurants. Das „Hide & Seek“ hat sich auf die internationale Fusionküche spezialisiert: Europa trifft den Mittleren Osten, der Mittlere Osten trifft Asien. Die Menükarte ist dementsprechend vielfältig und erlesen. Der Gast speist zwischen edlen Bücherregalen voller Kunstbände und einer raumhohen Fensterfront mit Blick auf Zürich. Nahtlos geht der Restaurantbereich in die Bar über. Eyecatcher hier ist eine riesige Tresor-Wand, welche den Finanzplatz Zürich symbolisiert. Die Karte bietet von „Das Bewährte“ (Cocktail-Klassiker) bis zu „Das Besondere“ (spezielle Atlantis Kreationen). Auch für den kleinen Hunger ist im Barbereich gesorgt. Ebenfalls zur Bar gehört eine edle Cigar Lounge, die geneigten Gästen ein exklusives Sortiment an Rauchwaren bietet.

Das zweite Restaurant ist das „Ecco“, welches bereits „Geschwister“ im Giardino Ascona und St.Moritz hat. Sternekoch Rolf Fliegauf bringt hier sein Guide Michelin-dekoriertes Foodkonzept nach Zürich, umgesetzt von Fliegaufs Wegbegleiter und ehemaligem Sous-Chef Stefan Heilemann. Das Konzept „Ecco“ steht für puristische Geschmacksintensivierung von Aromenküchen. Das mag abgehoben klingen, doch den Gerichten mangelt es nicht an Bodenhaftung: Die Verwendung saisonaler und regionaler Zutaten und das solide Küchenhandwerk wird grossgeschrieben. Der Besuch der Guide Michelin-Kritiker im neuen „Ecco“ steht noch aus, doch die Hoffnungen auf einen Stern sind – zurecht – gross.

Entspannung pur garantiert

Im eleganten dipiù Spa lässt es sich auf 1‘500 Quadratmetern gepflegt entspannen. Viel Stein und organische Materialien prägen hier die Atmosphäre. Neben einem grossen Poolbereich mit vielen Liegegelegenheiten stehen dem Gast eine Erlebnisdusche, ein Sprudel- und Dampfbad und eine Sauna zur Verfügung. Frische Früchte sowie Tee und Wasser sind immer in Reichweite. Das Spa lockt ausserdem mit einem umfangreichen Angebot an Anwendungen für Körper und Geist. Besonderes Augenmerk im dipiù Zürich liegt auf Treatments mit der indischen Heillehre Ayurveda.

Hier lässt es sich entspannen.

Vorfreude kommt auf.

Grosse Pläne für den Sommer

Im kleinen Kreis oder mit grossem Aufgebot – das Atlantis bietet seinen Gästen auch im Eventbereich Facilities und Services der Extraklasse.

In fünf charaktervollen, modularen Räumlichkeiten richtet das Hotel massgeschneiderte Anlässe aus – ob Hochzeit, Auktion oder Geheimkonferenz. Das Atlantis schöpft dabei die Möglichkeiten, die der grosszügige Umschwung und die vielen Terrassen bieten, voll aus. Obwohl derzeit noch im Winterschlaf, das Atlantis hat für seinen Aussenbereich viele Pläne und Visionen. Besonders der neugeschaffene Pool-Bereich im Garten, lässt viel Vorfreude auf die Sommermonate aufkommen. Umrahmt von Naturstein und edlen Holzdecks lockt ein 25 Meter-Schwimmbecken und die exklusive Ocean Bar. Genau wie das diupù Spa ist auch dieser Bereich für externe Gäste zugänglich.

Unser Fazit

Das Konzept „Urban Retreat“ mag auf dem Papier etwas abstrakt klingen, doch einmal im Atlantis angekommen, erschliesst sich das Ziel der Giardino Group, dem Gast eine Symbiose von Arbeit und Freizeit zu bieten, wie von selbst. Obwohl ein 5-Sterne-Superior-Hotel mit allem, was dazugehört: die 140-köpfige Atlantis-Crew ist sehr herzlich, die Atmosphäre warm und heimelig.

Seine nicht zu zentrale Lage am Rande von Zürich wird dem Atlantis by Giardino sicher nicht nur Vorteile bringen, doch mit Highlights wie den exklusiven Restaurants, dem herrlichen Aussenbereich und seiner Offenheit gegenüber externen Gästen hat das Haus starke Argumente sich in Zürichs Hotellandschaft langfristig zu positionieren.

Die Atlantis-Crew ist sehr herzlich, die Atmosphäre warm und heimelig.

Für Sie das Hotel Atlantis by Giordano besucht

Olivia-Gadient-PortraitFotografin: Olivia Gadient (28)

Die junge Bündnerin ist gerne unterwegs, egal ob im urbanen Raum – sie liebt Zürich – oder draussen in der Natur. Ihr Motto lautet: «I would rather die of passion, than of boredom». Mit ihren beiden Leidenschaften, dem Reisen und der Fotografie, kann sie das bestens ausleben.

Alexandra Friedli PortraitAutorin: Alexandra Friedli (31)

«There’s no place like home» – und trotzdem ständig in Aufbruchstimmung. Heimisch in Zürich braucht die Teilzeit-Autorin und Hobby-Fotografin regelmässig kleine und grosse Fluchten in fremde Länder. Ist sie zu Hause, kocht sie am liebsten ausländische Gerichte nach oder liest Geschichten aus vergangenen Zeiten.