Text Linda Leitner

Es gibt durchaus Schlimmeres als in Palma, der Hauptstadt Mallorcas, wo gerade Weihnachtssterne zwischen Palmen hängen, aufzuwachen. Obwohl ich das bisher tunlichst vermieden habe; zu unerträglich war die Assoziation zum Ballermann, dem Bierkönig, Jürgen Drews und Mickie Krause.

Und dann landete ich in Palma, liess mich an der von Palmen gesäumten Meerespromenade entlang und durch verwinkelte Strassen zum Hotel chauffieren. Und war sehr glücklich. Weil direkt klar wurde: Palma ist klein und charmant und nicht gross(raumdisko) und prollig.

Möchte man einen unaufgeregten, schnuckeligen Städtetrip machen, ist Palma im Winter mit seinen rund 400.000 Einwohnern genau richtig. Alles ist zu Fuss erreichbar. Jedes Mal, wenn wir vermuteten, eine Destination sei viel zu weit weg, spuckte Google Maps eine Distanz von maximal 17 Minuten aus. Das ist vielleicht auch der Grund, warum es in Palma (trotz all des Jet Sets) kein Uber gibt. Also los! Rein in die Adidas Originals und rein in die verwirrenden Gässchen Palmas.

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Palma

Tag 1 8:00 Uhr

Schöne (T)räume im Hotel Cort

Noch besser als nur in Palma aufzuwachen, ist es, im Designhotel Cort aufzuwachen. Das Bett ist so riesig, dass die gemeinsame Decke nicht reicht, so weit kann man sich voneinander entfernen. Zudem bettet man seinen Kopf hier auf einem Meer aus Kissen.

Öffnet man die Augen wähnt man sich in einem Raum, der zwischen Bibliothek und mediterraner Lounge schwankt. Regale aus dunklem Holz, in denen Bildbände drapiert sind, umarmen ein schweres Sofa aus grünem Samt. Die Insel-Thematik ist konsequent: Die Sessel sind mit dem typisch mallorquinischen Flammenmuster bezogen und die Dusche ist so kunstvoll gekachelt, dass man unterm Wasserstrahl kaum die Augen schliessen mag.

Das Schmuckstück des Hotels verbirgt sich hinter einen kleinen Tür im verwinkelten, engen Treppenhaus. Ein Treppenhaus wie Palmas Gassen. Eine urbane Oase, ein “hidden gem”, auf blau-weissem Mosaik zwischen Ziegeln und Satelliten, die mit Minipool und Sonnenliegen lockt.
Ja, die Fliesen… Davon spricht im Cort wohl jeder. Auch das Restaurant zehrt davon. Freundliche Kellner servieren hier morgens Rührei mit Schinken und frische Fruchtplatten. Besonders lecker sind die Tapas. Das Pan de Cristal, eine Art besseres Bruschetta und die Croquetas gefüllt mit cremiger Schinken-Füllung sind ein Traum. Auch gerne in Kombination mit dem tollen Bett. Einfach per Room Service bestellen und schwelgen. In allem.

Hotel Cort – The Island, Plaça de Cort 11, 07001 Palma de Mallorca, hotelcort.com

9:00 Uhr

Obligatorisch: Kathedrale und Parc del Mar

Verlässt man die rot gelackten Tore des Hotel Corts und spaziert gen Meer, ist sie nicht zu übersehen: Wie eine überdimensionale Sandburg thront die mächtige Kathedrale der heiligen Maria mit ihren gotischen Türmen über der Stadt. Und als wäre ihre Schönheit nicht schon beeindruckend genug, wird sie vom grosszügig angelegten Parc del Mar begleitet. Ein künstlicher See und Grünflächen laden zum Spazieren, Abhängen und fotografieren ein. Denn egal in welche Richtung man von dort aus ein Foto macht, es wird immer grossartig aussehen: Ob der imposante Bau mit Park oder die palmengesäumte Meerespromenade – beide Motive sind definitiv ein Selfie wert.

In die Kathedrale dürfen sich ruhig auch die grössten Kulturbanausen wagen. Denn “La Seu” wie sie im Volksmund genannt wird, ist nicht nur einfach eine Kirche. Ihr Zauber liegt in der Kombination aus Alt und Neu: Neben den kunstvoll gearbeiteten Glasfenstern und Rosetten, denen sich wohl niemand entziehen kann, lockt das um 1300 begonnene Meisterwerk mit moderner Innenarchitektur. Der architektonische Zaubermeister Antoni Gaudí und der mallorquinische Künstler Miquel Barceló gaben sich hier die Ehre. Gaudí tobte sich von 1904-1914 in seinem berühmten katalanischen Modernisme, dem spanischen Jugendstil, aus. So schwebt nun ein fantastischer Baldachin in der Apsis über dem Altar, an dessen Detailverliebtheit man sich kaum satt sehen kann. Barcelós Werk in der Kapelle des Allerheiligsten im rechten Seitenschiff aus dem Jahre 2007 dagegen ist so spannend, weil es … irgendwie eklig ist. Man findet kaum Schönes an dieser riesigen Keramikarbeit, die die Wände auskleidet. Aber genau ist wohl das Faszinosum. Die zeitgenössische Arbeit in der 700 Jahre alten Kathedrale, die die biblische Geschichte der wundersamen Vermehrung des Brotes und der Fische darstellt, ist stark abstrahiert. Die Fische treten wie kleine Monster aus den Wänden, das Brot quillt wie Eingeweide heraus. In der spanischen Presse löste das Werk einen heftigen Streit darüber aus, wie weit Kunst gehen darf. Neugierig?

Majorca La seu Cathedral

12:00 Uhr

Go West: Szene-Viertel Santa Catalina

Erschöpft von so viel Geschichte und Prunk machen wir uns auf in den Westen. Im Westen nichts Neues? Und ob. Das Viertel Santa Catalina, das früher ein heruntergekommenes Fischerviertel war, ist heute eine Art “Little Scandinavia”. Viele Schweden und sonstige Skandinavier leben hier – und das sieht man. Hippes voller Nippes wie die bconnected Concept Stores reihen sich hier neben Schatzkammern voller Vintage-Möbel und Juice Bars wie das Ziva to go, ein Rawfood Take Away. Die Szeneleute eröffnen ihre Läden mit Glühwein auf der Strasse und plötzlich spielt auch schon mal ne Band. Man ist gesellig.
Den Mercat de Santa Catalina sollte man ebenfalls nicht verpassen. In der grossen Markthalle gibt es alles, was das Herz begehrt. Es ist laut, bunt und voll. Vor allem an der Bar Juan Frau. Hier scheint sich halb Santa Catalina auf ein Glas Wein zu treffen. Angeblich gibt es hier auch die beste Paella der Stadt!

In Santa Catalina liegt übrigens auch das derzeit angesagteste Restaurant: Das Patron Lunares Cantina. Wenn man schon mal da ist, empfiehlt es sich, vorbeizuschauen und einen Tisch fürs Dinner zu reservieren.

14:00 Uhr

Sexy Bros zu Mittag

Dieses Restaurant könnte einem “HAY”-Katalog entspringen und es ist nicht unmöglich, dass seine Besucher alle mit dem Retro-Rennrad angefahren kommen. Denn im Bros ist es klischeehaft nordisch. Designer-Glühbirnen hängen von der Wand, die Einrichtung ist puristisch, die Kellner sind überdurchschnittlich hübsch, sogar die Kinder der Gäste extrem gut gekleidet und die weissen Kacheln schreien nach Metzgerei. Vielleicht war das Bros mal eine. Wäre zumindest cool. Wir trinken Weisswein, essen Trüffelpasta und erfreuen uns an der Gesamterscheinung des Ladens. Die graumelierten Herren mit Bart servieren traditionelle Gerichte aus saisonalen Produkten. Lassen sie einen warten, grüsst die Küche recht freundlich mit Snacks.

Essen Bros Palma Restaurante, Carrer de Cotoner 54, 07013 Palma de Mallorca, brospalma.com

16:00 Uhr

Das Wandern ist des Spähers Lust

Wie der Name es bereits andeutet: Vom Castell de Bellver aus lässt es sich gut Ausschau halten. Rund 40 Minuten dauert es, bis man den 112 Meter hohen Hausberg erklommen hat. Man spaziert zuerst überhalb der Bucht an Windmühlen vorbei, um sich dann nach einem zugegebenermassen nicht ganz so fancy Stadtteil mit vielen Dönerbuden und Wohnblöcken an den Aufstieg zu machen. Die mit voller Blütenpracht bewachsenen Häuser und Innenhöfe am Hang allein sind es wert. Bei der runden Festung angekommen blickt man über die mittelalterlichen Mauern hinweg auf den Hafen und die Altstadt. Wenn man dann wieder zurück ist, braucht man erstmal ein Päuschen. Man soll ja viel Siesta machen, da im Süden.

Ab 20.00 Uhr (obwohl das noch immer viel zu früh ist)

Dinner im famous Forn

Direkt neben der Eingangstür hängen die Beweisbilder. Alle waren sie da, die Sportler, Schauspieler und Sänger. Unter anderem ist das Forn de Sant Juan das Lieblingsrestaurant von Rafael Nadal. Das wussten wir natürlich und haben mal reserviert. Und es hat sich gelohnt. Der Kellner muss anbauen, so viele köstliche Tapas bevölkern den Tisch. Dazu gibt es Wein namens “Stairway to heaven” – Jackpott! Denn: Der Oktopus vom Grill ist ein Gedicht, nur noch zu übertreffen vom Känguru auf Karottenpüree und Sojacreme und dem Tomino-Käse im Iberischen Speckmantel mit Pistazien-Pesto und Zwiebelmarmelade. Auch der Thai-Salat mit Papaya, Koriander und Garnelen ist grosse Klasse. Der Brownie danach bitzelt im Mund, das Veilchen-Eis im Schoko-Sand ist eine von vielen Sensations – so schliesslich auch der Name des Desserts. Sie können alles im Forn.

Essen Forn de Sant Joan, c/ Sant Joan 4, Palma de Mallorca, forndesantjoan.com

Tag 2 9:00 Uhr

Frühstück im Hipster-Paradies

In diesem winzigen Café, in dem man auf Schulstühlen oder einem Samtsofa vorm Marmortisch sitzt, gibt es alles, wonach das Instagrambild mit dem Hashtag #brunch verlangt: Granola in Oma-Suppentellern, grossartige Croissants, Eggs Benedict auf Avocado-Toast und Cappuccino mit grosser Kunst im Soja-Milchschaum. Im Regal liegen Coffeetable Books und um die Palme ist eine Lichterkette gewickelt. Wir mochten es sehr im La Molienda.

Brunch LA MOLIENDA, C/Bisbe Campinz 11, Palma de Mallorca, lamolienda.es

10:00 Uhr

Paradisische Zustände in der Altstadt

Neben der Kathadrale und dem Parc del Mar lauern in Palma noch so einige andere Juwele, die einem das Gefühl geben, in eine andere Welt katapultiert worden zu sein. Unweit der Kathedrale liegt der Königsgarten, S`Hort del Rei. Was früher ein mittelalterlicher Park war, ist heute ein paradiesischer Lustgarten: Man wandelt durch Laubengänge, vorbei an Statuen, farbenpächtigen Blumenbeeten, Springbrunnen und plätschernden Wasserbecken.

Dann geht es wieder hinein in die steinernden Gedärme Palmas: In Strassen wie der Carrer de la Portella und der Carrer de Ca`n Angluda verstecken sich die ältesten und hübschesten Hinterhöfe der Stadt. In einer Abzweigung, der Carrer de Serra, führt ein kleiner Spalt in der Wand zu einer weiteren Oase: Den arabischen Bädern Palmas, den Banys Arabs. Sie sind rund 1100 Jahre alt und eines der wenigen Zeitzeugnisse der damaligen arabischen Herrschaft. Erhalten sind nur zwei Kammern, der grüne Vorhof aber macht dem Garten Eden Konkurrenz. In der hinersten Ecke gibt es einen Getränkeautomat. Heisst: Auf den verschnörkelten Stühlen kann oder soll man hier die wohl schönste Pause unter Orangenbäumen machen.

12:00 Uhr

Das All in One-Museum Es Baluard

Palma hat, was Kunst angeht, so einiges zu bieten, unter anderem die Fundaciò Mirò, in der das Atelier des Star-Künstlers der Stadt erhalten ist. Klang durchaus verlockend, aber in 48 Stunden kann man aber eben nicht alles haben. Da muss man Prioritäten setzen und taktisch vorgehen. Das Es Baluard, ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, schien uns da ein nettes Gesamtpaket zu bieten. Und wir wurden nicht enttäuscht: Der schlichte Betonkomplex, der sich an die alten Wehranlagen und die Reste eines maurischen Turms schmiegt, beinhaltet neben Wechselaustellungen auch Werke Picassos, Barcelòs (der Typ aus der Kathedrale) und natürlich Miròs.

Eine Besonderheit ist der Rundgang auf den ehemaligen Befestigungsmauern: Aussicht und Architektur sind fantastisch. Genehmigt man sich im Anschluss noch ein Getränk auf der Terrasse des Museum-Cafés, bekommt man die volle Breitseite des Mallorca-Beach-Club-Flairs. Hier lümmelt man in weissen Polstermöbeln zu Loungemusik unter Palmen.

Kultur Es Baluard – Museu d’Art Modern, Plaça Porta de Santa Catalina 10, 07012 Palma de Mallorca, esbaluard.org

14:00 Uhr

Einfach nur hier sitzen

Unabdingbar an einem Städtetrip: in Cafés fläzen, Kaffee nippen und die vorüberziehenden Menschen und Szenerien beobachten. Da fällt einem auf, dass in Palma überraschend viele Ballons verkauft werden und Spanier definitiv mehr Unterwäsche brauchen als wir. An jeder Ecke spriesst ein neuer Dessous-Shop aus dem Pflaster. Dazwischen tummeln sich die unterschiedlichsten Cafés: Wer es alternativ mag, der sollte sich im Café Antiquari rumtreiben. Rote Wände, alte Möbel und Poster an den Wänden geben sich sehr bohemian. Besonders hübsch sind die Fibonacci Bakeries, die in ganz Palma verstreut sind. Hier ist das Interior wieder ganz skandinavisch und man kauft in hipper Atmosphäre neben Kaffee, Smoothies, Granola und tollen Sandwiches ausserdem frisches Brot, regionales Olivenöl, Dips, Salsas und Meersalz für zuhause.

Auch die Filialen der Cappuccino Cafés kommen einem ständig unter. Liegt vielleicht daran, dass sie in jedem Reiseführer erwähnt werden und über eine eigene CD mit Lounge-Musik verfügen. Klingt zugegebenermassen nicht sonderlich sympathisch. Das Grand Café in der Carrer de Sant Miguel aber ist tatsächlich eine Augenweide. Es steckt in einem historischen Innenhof. In dieser Kulisse seinen ersten mallorquinischen Mandelkuchen mit Mandeleis zu verspeisen ist nun wahrlich nicht übel. Um die Weihnachtszeit thront ein gigantischer, übertrieben geschmückter Weihnachtsbaum mitten im Raum und um die Treppenaufgänge schlängeln sich kitschige Girlanden. Zwischen den Tischen züngeln Flammen in gläsernen Öfen. Ein wahres Spektakel.

16:00 Uhr

OMG, wir waren noch gar nicht shoppen!

Zugegeben – deswegen sind wir nicht da. Aber was muss, das muss. Unser Beruf legt uns das nahe (diese Ausrede gilt leider nur für Moderedaktorinnen). Am Passeig del Born findet man alles, was das Herz begehrt, das meiste davon hat man zwar auch Zuhause – nur teurer. Zum hundertsten Mal zu Zara zu rennen, rentiert sich also definitiv. Was in der Deutschschweiz noch immer schrecklich fehlt, ist Zara Home. So schöne Klamotten der spanische Moderiese macht, so schön sind auch seine Preziosen für Zuhause. Eine weitere modische Schatzkammer ist die ebenfalls spanische Kette Uterqüe. Der lateinische Nomen, der auf deutsch “beide” bedeutet, est omen: Accessoires sind ebenso wichtig wie Kleidung. Und davon findet man hier viel und zwar besonders schöne. Es ist beinahe unmöglich den Laden mit unbefleckter Kreditkarte zu verlassen.

Auch in den Strassen rund um den Mercat Olivar, Palmas grösster Markthalle, in der sich Fisch und Obst wie bunte Skulpturen stapeln, wird die Shoppinglust gestillt. Wie bereits erwähnt, könnte man hier Unterwäsche für jeden Tag im Jahr erwerben. Ein Disney Store zieht auch Erwachsene magisch in den Bann und Pull&Bear hat die besten Logo-Shirts ever.
Wer nach einem kleinen, lokalen Mitbringsel sucht, der wird sicherlich bei Bossa fündig. Die Designerin und Inhaberin der Schmuck- und Accessoireläden hat ein Angebot bei Christian Lacroix abgelehnt, um in Palma ihre Stücke zu verkaufen. Das hat sich gelohnt, inzwischen gibt es mehrere Ableger. In die zarten Freundschaftsbändchen, die es hier zu Hauf gibt, muss man sich verlieben. Mindestens in die!

21:00 Uhr

Get the Tast!

Man las es überall: Im Tast Club muss man zwei Wochen vorher reservieren. Das klingt so, als müsste man da gewesen sein. Glücklicherweise haben wir Dezember und Palma ist nicht das, was es sonst ist. Also hineinspaziert! Vorausgesetzt man findet den Laden: Diese Szene-Perle hat es nämlich nicht nötig, einen Namen über der Tür zu tragen. Wir finden es trotzdem und ja, die Kronleuchter sind nicht zu verachten. Wir sitzen bei schummrigen Licht unter einem gigantischen Pferdekopf und schlagen uns durch die kleine, aber feine Tapaskarte. Was da kommt, ist leckerstes spanisches Omlette und Caprese mit dem cremigsten Büffelmozarella, den ich je gegessen habe.

Gegenüber an der Bar flirtet ein Paar so filmreif, dass man das Gefühl bekommt, hier sitzt Carrie Bradshaw ihrem Mister Big beim ersten Date gegenüber. In perfekter Kulisse wirft sie lachend ihre Locken in den Nacken, er berührt ihr Knie. Dann hilft er ihr in den Mantel. Wir sind bestens unterhalten und müde vom Wein. Schnell heim ins Cort und die letzte Nacht im Himmelbett geniessen.

Essen Tast Club, Carrer Sant Jaume 6, 07012 Palma, tast.com