Text Martin Hoch, Bild Guy Tal
Guy Tal liebt die Wildnis. Landschaften sind für ihn nicht nur Landstriche, sondern ein Gegenüber, mit dem er eine Beziehung pflegt. Genau das spürt der Betrachter, wenn er die fotografischen Gemälde des renommierten amerikanischen Profifotografen anschaut. Man fühlt sich als Teil einer Kulisse, inmitten einer Geschichte und ist schnell von seinen Fotografien fasziniert.

„Ich fotografiere um zu Entdecken und um Dinge auszudrücken, die ich auf eine andere Weise nicht zu erklären vermag.“, sagt der Künstler über seine Motivation, Dinge festzuhalten. Wir dürfen euch hier die Bilder seines Portfolios „The Good Badlands“ zeigen. Eine beeindruckende Serie von Bildern, die ein seltenes Naturschauspiel zeigen.


San Francisco
Guy-Tal-PortraitGuy Tal

guytal.com

Der US-amerikanische Fotograf glaubt an die Macht der Bilder: Durch sie vermag er Dinge zu beschreiben, die er auf einem anderen Weg nicht könnte. Die Natur ist seine Muse und ihr Wohlergehen ist ihm ein grosses Anliegen.

Für die Meisten ist diese Gegend eine öde Wüste. Grau und braun, trocken und zerklüftet schaut das dürre Gebiet aus. Das Leben scheint diese Gegend längst verlassen zu haben. Für geduldige Beobachter aber gibt es hier alle paar Jahre eine wahre Explosion von Schönheit, eine Verwandlung der Wüste in eine bunte Märchenwelt, zu geniessen. Das Schauspiel gibt es jeweils nur ein paar Tage zu sehen, dann ist alles wieder vorbei, für Jahre vielleicht – als würde die Natur gänzlich ungeplant, hin und wieder der Demut entsagen und für einen Augenschlag der Ewigkeit in Eitelkeit verfallen. Wo der Ort ist, bleibt das Geheimnis des Fotografen, nicht aus Missgunst, sondern um den einzigartigen Ort zu schützen.