Text und Bild Fabienne und Johann
Von einer Weltreise haben wir schon immer geträumt, nun haben wir es endlich angepackt!!! Wir, Johann (30J.) und Fabienne (28J.), sind jetzt fünf Monate unterwegs und jeden Tag zutiefst dankbar für die vielen bleibenden Eindrücke, die wir jeweils mit einem zufriedenen Lächeln in unseren Rucksack einpacken dürfen. Angefangen hat unsere Reise in Basel. Als wir am Bahnhof all unsere Liebsten zurück gelassen haben, fuhren wir mit dem Zug nach Moskau und stiegen dort in die Transmongolische Eisenbahn in Richtung Peking um.

Die mehrtägige Fahrt durch die zahlreichen Zeitzonen war gekennzeichnet durch anregende Gespräche mit anderen Reisenden, stetig wechselnder Vegetation und Nudelsuppen. Als wir nach Russland die ersten mongolischen Jurten erspähten, wurde die Vorfreude auf die Mongolei immer grösser. Die Hauptstadt Ulaanbataar schien auf den ersten Blick ganz ordinär. Sobald man aber den von Massivhäusern geprägten Stadtkern verlässt, lichtet sich das Stadtbild und wird von den stetig wachsenden Jurtensiedlungen abgelöst, die sich bis auf die sanften Berge rund um Ulaanbaatar erstrecken. Bereits dort spürt man die Energie des Landes: Kinder waschen mit ihren Müttern Teppiche aus, lächelnd wird man von den Einheimischen gemustert und begrüsst… eine perfekte Einstimmung auf dieses atemberaubende Land.


Mongolei
Fabienne Herzog PortraitPortrait-Johann-RudolfFabienne Herzog & Johann Rudolf

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In den vier Wochen, die wir in der Mongolei verbringen durften, besuchten wir u.a. die Gegend um den Khuvsgul See im Norden und die Wüste Gobi im Süden. Die Busfahrten auf den ursprünglichen Naturstrassen sind schon allein ein Highlight für sich. Man fährt stundenlang rüttelnd in russischen Kleinbussen durch die endlose Weite und entdeckt zwischendurch vereinzelt Jurten und Ziegenherden. Am Khuvsgul See angekommen, genossen wir eine dreitägige Pferdetour. Als wir auf einem höher gelegenen Hügel Halt machten, konnten wir unsere Tränen nicht mehr zurück halten. Schwer zu beschreiben, aber diese Landschaft ist wirklich einzigartig und anders als alles, was wir bis jetzt gesehen haben… einfach unberührt! Auch der Süden bot wieder so viele unerwartete Schätze… aber seht selber. Wenn ihr Lust auf mehr bekommen habt, könnt ihr uns gerne via unseren Blog Luckytravellers auf unserer Weltreise begleiten.

Seid herzlich gegrüsst,
Johann & Fabienne