Isle of Skye – Heaven on Earth

«Fahrt nach Skye! Da hast du die Highlands auf einer kleinen Insel!» So riet uns meine Mutter bei der Planung unserer Schottland-Reise. Gut, haben wir auf sie gehört. Die so genannte «Insel des Nebels» vereint alle Vorzüge der Highlands: Sanfte Hügel, bizarre Gebirgsketten, Buchten, steile Klippen und Lochs. Das Beste, Skye lässt sich auch im Rahmen einer Tagestour bestens erkunden. Unsere Rundfahrt über den östlichen Teil der Insel und seine Highlights möchten wir euch nicht vorenthalten.

Skye ist die grösste Insel der Inneren Hebriden und liegt direkt vor der Westküste des schottischen Festlands. Über die 400 Meter lange Skye Bridge gelangt man auf einfachem Wege auf die Insel.

Das Eilean Donan Castle in den Schottischen Highlands

Ein besonderes Highlight liegt noch auf dem Festland, rund 15 km vor der Skye Bridge: Eilean Donan Castle. Die Burg liegt auf einem Inselchen zwischen drei grossen Lochs und ist umgeben von herrlicher Highland-Szenerie. Kein Wunder zählt die Burg zu den meistbesuchten Attraktionen Schottlands.

Das Eilean Donan Castle wurde im 13. Jahrhundert als Bollwerk gegen Wikingerangriffe erbaut. Im ersten Jakobitenaufstand 1719 zerstört, wurde es im 20. Jahrhundert originalgetreu restauriert. Seither war die Burg Kulisse für zahlreiche Filme wie Braveheart, James Bond und Highlander. Für Toursiten geöffnet, ist es von Februar bis Dezember. Um die mystische Atmosphäre und die besten Foto-Spots rund um das Inselchen in Ruhe zu geniessen, lohnt es sich, möglichst früh vor Ort zu sein.

Die Sligachan Bridge

Über die Skye Bridge führt die Fahrt nach Nordosten. In Sligachan halten wir an. Hier bietet sich ein herrliches Panorama auf die Red und die Black Cuillins – sofern Nebel und Wolken dies zulassen. Das spannendste Fotosujet ist allerdings sowieso die pittoreske Sligachan Bridge, die sich herrlich in die Landschaft einfügt.

Portree – die Hauptstadt von Skye

Die Strecke führt nun weiter nach Norden, nach Portree, der kleinen Hauptstadt von Skye. Hauptanziehungspunkt des Städtchens ist der malerische kleine Fischerhafen mit seinen bunten Häuschen. Auch für Verpflegung ist in Portree bestens gesorgt: Fish & Chips gibt es an jeder Ecke.

Der Old Man of Storr

Am Loch Leathan vorbei geht es Richtung Küste. Linkerhand erhebt sich die Bergkette Trotternish Ridge. Schon von Weitem grüsst uns der «Old Man of Storr». Eine bizarre, 50 Meter hohe Felsnadel. Wer mag, kann auf einer eineinhalbstündigen Wanderung bis zu seinem Fusse marschieren. Als wir vorbeifahren ist das Wetter jedoch gerade eher ungemütlich. Wir begnügen uns mit dem Blick von unten. Apropos Wetter: auf Skye, eigentlich in ganz Schottland, wechseln Sonne, Regen, Wind und Nebel einander im Minutentakt ab. So erlebt man die eine oder andere schöne, oder eben weniger schöne, meteorologische Überraschung. Doch eben dies macht den Reiz der Highlands auch aus.

Schottische Highlands – imposante Landschaften, launisches Wetter

Wir fahren immer weiter nach Norden, entlang der atemberaubenden Küste mit zahlreichen Aussichtspunkten, unter anderem dem Kilt Rock. Eine Klippe die mit etwas Fantasie einem traditionellen Kilt ähnelt. Die Küste von Skye ist eine Aneinanderreihung von Halbinseln und Buchten. So ist das Panorama nach jeder Kurve ein anderes.

Die Strasse führt uns weiter bis an Skyes Nordküste. Die imposante Landschaft und das launische Spiel aus Wolken, Wind und Sonne lassen uns weiterhin nicht aus dem Staunen und die Kamera nicht zur Ruhe kommen. Das ändert sich auch auf dem „Rückweg“ gen Süden nicht, der uns im gemächlichen Tempo durch viele kleine schottische Dörfer und vorbei an Hunderten Schafen führt. In Portree endet unsere Rundfahrt um Skye. Auf dem gleichen Weg geht es nun wieder zurück zur Skye Bridge. Mit einem kräftigen Regenguss und einem fantastischen Regenbogen verabschiedet sich die Insel des Nebels von uns und lässt uns zurück mit dem Gedanken: Skye is heaven on earth!

Willst du auch in die schottischen Highlands?

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