Mit der Ambit3-Serie entzückte Suunto vor zwei Jahren Sportbegeisterte weltweit. Die Fan-Community der Suunto GPS-Multisport-Uhren wuchs unaufhaltsam weiter. Und nun möchte der Hersteller aus Finnland erneut einen neuen Standard setzen – mit der Suunto Spartan Serie.

Wir testeten das Premiumprodukt der Kollektion: die Suunto Spartan Ultra. Sie verspricht ein verlässlicher Trainingspartner für 80 Sportarten zu sein. Misst dabei je nach Sportart Schritttempo, Schwimmzüge, Entfernung, Höhe, Herzfrequenz und Kalorienverbrauch. Dabei überwacht die Multisportuhr die Aktivitäten des Trägers 24-Stunden am Tag. Erhältlich ist die Kollektion in vier Modellen: Die Ultra Black und die Ultra White, gibts ab 699 Franken, die All Black Titanium und die Stealth Titanium ab 799 Franken.

Was überzeugt auf den ersten Blick?

Kaum in Betreib genommen, findet die Uhr das GPS-Signal. Innert Bruchteilen von Sekunden. Und dies auch inmitten von städtischen Häuserschluchten. Ein grosser Sprung nach vorne im Vergleich zu den Vorgängermodellen.

Wie bedienungsfreundlich ist die Uhr?

Auch hier punktet die Suunto Spartan Ultra im Vergleich zu den Vorgängermodellen: Neu kommt die Uhr mit einem Farb-Touchscreen. Gleichzeitig ist sie weiterhin mit drei Aktionsknöpfen ausgestattet. Somit kann jeder selber entscheiden, ober er die GPS-Uhr über das Touchscreen oder über die Knöpfe bedienen möchte. Die Menüführung ist angenehm, schnell erfasst und selbsterklärend. Ein «Home»-Button wäre jedoch wünschenswert.

Der grosse WOW-Effekt?

Das Display der Uhr überzeugt: Je direkter man die Uhr dem Sonnenlicht entgegenhält, desto besser sichtbar wird die Anzeige.

Wie robust ist die Uhr

Die Suunto Spartan Ultra wurde für Sportler und Abenteurer hergestellt. Mit Saphirglas und einer Lünette aus Titan oder Edelstahl. Dabei ist sie bis 100 Meter wasserdicht. Ein Fakt, den man beim Freediving zu schätzen weiss. Ausserdem bietet die Uhr mit 26 Stunden Batterielaufzeit (bei konstanter Trainingsnutzung), einen guten Wert.

Wie misst die Suunto Spartan Ultra die Herzfrequenz?

Wie beim Vorgängermodell, der Suunto Ambit3, misst auch die Spartan Ultra die Herzfrequenz mittels eines Brustbands. Diese Technologie ist nach wie vor genauer, als die Messung direkt am Handgelenk.

Wie untersützt mich die Uhr beim Training?

Die Multisport-Uhr gibt einem, zusammen mit Suunto Movescount, präzise Trainingserkenntnisse. Dabei sind Trainingsbestleistungen und Fortschritte ersichtlich. Daten anhand denen man seine Trainings- und Erholungsphasen planen kann. Und Suunto geht noch einen Schritt weiter: Neu sind auf Movescount sogenannte Heatmaps abrufbar. Sie zeigen, wo andere Sportler trainieren – welches die beliebtesten Routen zum Radfahren, Joggen oder fürs Trailrunning sind. Somit weiss man auf (Geschäfts)-Reisen jeweils, wo sich die besten Trainingsrouten befinden. Ausserdem kann man sich via Movescount mit anderen Sportlern messen.

Lässt sich die Multisportuhr als Alltags-Uhr tragen?

Die GPS-Uhr ist schick. Wer nach dem Sport noch ausgeht, kann die Uhr auch da tragen. Eine Alltagsuhr ersetzt sie jedoch nicht, dafür ist sie noch eine Spur zu klobig.

Was ist besonders löblich?

Die Suunto Spartan Ultra wird zu 100% in Europa handgefertigt.

Was wäre noch wünschenswert?

Ein Wunsch, den uns wahrscheinlich kein Hersteller in näherer Zukunft erfüllen wird: Die Kombination einer Multisport-Uhr mit einer Taucheruhr. Schliesslich wäre Suunto auch bei den Taucheruhren einer der führenden Hersteller. Wir hoffen weiter.